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Als Antwort auf: Jolly-Mec Foghet im Winter

Nicola Dauer [Besucher]
Nachtrag: gerade habe ich noch erfahren, dass die Empfehlung gegen den Jolly-mec und für einen Palazzetti aúch dadurch begründet wurde, dass der Palazzetti preisgünstiger ist und zudem dass er im Gegensatz zum Jolly-mec die Luft ansaugt und nicht pustet, so dass beim Öffnen der Luke nichts herauskommt.
Permalink 19.07.10 @ 18:08

Als Antwort auf: Jolly-Mec Foghet im Winter

Nicola Dauer [Besucher]
Hallo,wir haben auch vor, einen Kamin einzubauen, und zwar soll es einer sein, den man sowohl mit Pellets als auch mit normalem Holz betreiben kann. Uns wurde vom Jolly-mec Foghet abgeraten, da dieser zu groß für unser Erdgeschoss sei (51 m2) und es dann zu warm werde.
Uns wurde zu einem Ofen von Palazzetti geraten. Kennt ihr die Firma?
Viele Grüße, und übrigens: eine tolle, sehr informative Seite!!!
Nicola
Permalink 19.07.10 @ 18:02

Als Antwort auf: Jolly-Mec Foghet im Winter

Erich Kuhn GmbH [Besucher] · http://www.erich-kuhn.de
Hallo Zusammen,

wir haben die Anlage bei Familie Bölter in Hamburg gebaut.

Anfangs war ein Problem mit der Schnecke, der Zulieferer von Jolly Mec hatte (ohne deren Wissen) ein Alu-Zahnrad im Brenner durch ein Kunsstoff ersetzt. Das führte zum Ausfall der Schnecke. Wir haben den Brenner getauscht, seitdem läuft die Anlage problemlos, auch nach der Umstellung von Fam. Bölter auf DIN Plus Pellets ;)

Die Ansteuerung funktioniert mit der Buso-Anlage. Seit Ende 2009 ist der Foghet mit einem externen Kontakt ausgestettet, er geht jeztz nicht mehr in stand by, sonder schaltet komplett ab!

Da Fam. Bölter keinen autom. Pelletsförderung haben wollte wurde ein E-Heizstab installiert, um den Urlaub sicher zu stellen.


Wenn jemand Fragen zum Foghet hat, oder einen bestellen möchte gern an uns wenden.
Permalink 05.05.10 @ 17:30

Als Antwort auf: Jolly-Mec Foghet im Winter

Michael Eichler [Besucher] · http://www.eichler-eichler.de
Hallo Ihr Beiden tolle Idee mit dieser Plattform,

Hallo Allerseits,

es ist schön zu lesen das ihr alle mit diesen Speziellen Öfen von Jolly Mec eine Freude habt, gewisse Unklarheiten die mit diesen Produkt entstanden sind sind mir auch gut bekannt. Diese kann man jedoch nicht den Produkt als etwas negatives an lasten da diese Öffnen eben nur das können was sie können und das können sie gut.

Es handelt sich hier wahrscheinlich um eine mangelnde Beratung , da nicht jeder Schuh an jeden Fuß passt, und jede Technik nur so Gut Funktioniert wie sie in ein System eingebunden wird.
Das Produkt ist wichtig jedoch auch der Techniker um eine harmonisches in einander greifen zu Planen. Den was wäre ein Orchester ohne Dirigent?

Wir bauen diese Öfen nun seit 2004 ca. 5 Jahre ein, daher kenne ich einige Bedienungsschwierigkeiten, bisher haben Diese sich aber immer zum positiven entwickelt.

Es ist zu empfehlen sich mit der Thematik vor den Kauf richtig zu beschäftigen und sich gut beraten zu lassen um zu erkennen wie man in der Zukunft seine Wärme produzieren möchte.

Bedingt kann ich eine Beratung anbieten wir haben auch Musteranlagen, es mangelt bei mir nur oft an der Zeit. Es gibt jedoch auch einen Deutschen Vertriebsleiter, dieser kann über Jolly Mec angefragt werden.

Viel Spaß beim Heizen

mit Sonnigen Grüßen

Michael Eichler

Eichler & Eichler Ltd.
Permalink 12.02.10 @ 01:55

Als Antwort auf: Jolly-Mec Foghet im Winter

wolfii [Mitglied]
Hallo Martin,

wir saugen den Foghet alle 3-4 Wochen aus; die Scheibe reinigen wir (je nach Heizbedarf) einmal wöchentlich (wobei öfter sicher auch nicht schaden würde :-) ). Die Scheibenreinigung ist aber mit einem feuchten Lumpen auch in drei Minuten erledigt. Der Foghet rußt da auch nicht mehr als ein anderer Pelletofen (zumindest nach den Infos, die wir aus unserem Bekanntenkreis haben).

Es empfiehlt sich aber ein kleiner Handstaubsauger, weil beim Öffnen der Frontscheibe meistens etwas Ruß auf dem Türprofil liegt, der sich ansonsten im Wohnzimmer verteilt.

Viele Grüße

Wolfii
Permalink 03.02.10 @ 08:54

Als Antwort auf: Jolly-Mec Foghet im Winter

Martin Becker [Besucher]
Hi Karin, hi Wolfi,
super, dass Ihr Eure Erfahrungen mit uns teilt! Bei Eurem Zuhause habt Ihr Euch ein tolles Gesamtkonzept ausgeheckt und umgesetzt. Ich baue gerade an einem Altbau herum und interessiere mich sehr für eine wassergeführte Pellet-Holz-Kombi, so wie Ihr sie habt.
Auf der DVD hörte sich der Foghet sehr reinigungsintensiv an. Wie oft macht Ihr ihn denn sauber?
Einige Öfen haben eine extra Luftzufuhr für die Scheibe, der Foghet jedoch scheinbar nicht. Wenn Ihr ohne die zusätzliche Innenscheibe fahrt, wie oft reinigt Ihr denn die äußere Scheibe?
Es wäre schön, wenn man das Feuer innen auch schön betrachten könnte...

Viele Grüße aus Aachen und Dank vorab,

Martin
Permalink 02.02.10 @ 11:50

Als Antwort auf: Jolly-Mec Foghet im Winter

matthias [Besucher] · http://hausbaublog.sachsen-net.com
Wir haben uns jetzt gegen den Foghet entschieden. Es wird ein Windhager FireWin fürs Esszimmer (mehr Platz) werden. Der macht einiges mehr automatisch, kann allerdings kein Holz verbrennen...
Permalink 26.10.09 @ 14:43

Als Antwort auf: Automatisierungstechnik im Wohnhaus

matthias [Besucher] · http://hausbaublog.sachsen-net.com
Ok, danke für die Infos. Ich habe noch mit anderen SPS, LOGO und KNX Erfahrenen gesprochen. Meine Meinung ist im Moment, KNX zu verwenden (Sensoren, Aktoren), aber wenn Logik gebraucht wird statt eines GIRA Homeservers lieber eine Wago zu kaufen. Das hat sich bei den anderen als sehr effektiv herausgestellt.
Permalink 26.10.09 @ 14:41

Als Antwort auf: Automatisierungstechnik im Wohnhaus

wolfii [Mitglied]
Hallo,

vielleicht erklär ich mal, wie ich angefangen hab: Nachdem ich mich für ne SPS entschieden habe, hab ich mir ein Buch über die SPS-Programmiersprachen gekauft und das WAGO-Starterkit mit der 750-841. Nach einem Tag Rumprobieren hatte ich die SPS eingerichtet und so weit verstanden, dass ich nen Lichtschalter mit nem Stromstossbaustein am digitalen Eingang und Ansteuerung eines digitalen Ausgangs in das Teil einprogrammiert hatte. Das Dimmerthema hab ich erst mal nach Mathematikerart verschoben ("Beweis der Lösbarkeit durch Google geführt, Ausfertigung verbleibt als spätere Übung"). Zu den Heizungsventilen hatte ich die Info, "dass es da was gibt". Tatsächlich gibts Ventile mit verschiedenen Steuerspannungen und unterschiedlichem Schaltverhalten; meine arbeiten jetzt mit 24V, sind stromlos geschlossen und hängen jeweils direkt an nem digitalen Ausgang. Nachdem mir die Heizungsfirma fälschlicherweise mitgeteilt hat, jedes Ventil benötige 300mA Schaltstrom, hab ich dafür noch ne eigene Einspeiseklemme vorgesehen und ein leistungsfähiges Netzteil dazugekauft. Tatsächlich waren's dann 300mW, den Aufwand hätte ich mir also eigentlich sparen können.

Als Schalter hab ich jetzt normale 4-fach-Taster, die mit Niedervoltleitung sternförmig zum Schaltkasten hin verkabelt sind (gibt eine gewisse Kabelmenge, ist aber dann sehr flexibl einsetzbar). In einer Schalterdose in jedem Zimmer liegt zusätzlich noch ein PT1000-Fühler für die Raumtemperatur, dafür gibts bei Wago (vermutlich auch bei den anderen Herstellern) spezielle Eingangsbausteine, die die Temperatur dann gleich als Zehntel-Grad-Wert digital abliefern. Nachträglich hätte ich da vermutlich NTC-Fühler genommen, da die deutlich größere Widerstandswerte haben und daher bei langer Zuleitung weniger Messungenauigkeit aufweisen. In meinem Fall hab ich einfach die Leitung vor Anklemmen des PT1000-Fühlers mal durchgemessen und ziehe je nach Widerstand von der gemessenen Temperatur noch nen entsprechenden Korrekturwert ab. Alle Lichter hängen (ebenfalls bis zum Schaltkasten runter verkabelt) an Schaltrelais, die über 24V digitale Ausgänge angesteuert werden. Dito die Jalousienmotoren. Für die Jalousiensteuerung hab ich dann noch ein Windrad auf unserem Geräteschuppen montiert und an eine Zählklemme angehängt, damit ich die Jalousien bei Sturm automatisch hochfahren kann. Auserdem les ich per TCP/IP die Steuerung unserer Solaranlage aus und entscheide anhand der Kollektortemperatur, ob draussen die Sonne scheint. Wenn ja, fahr ich abhängig von der Raumtemperatur die jeweiligen Jalousien runter.
Angehängt ist auch unsere Teichpumpe (mit einer Zeitschaltung).
In Zukunft will ich auch noch unser Meerwasseraquarium teilweise automatisieren, falls ich mal dazu komme,

Viele Infos und Diskussionen zu dem Thema findest Du auf http://www.haustechnikdialog.de/ im dortigen Forum.
Permalink 14.10.09 @ 20:25

Als Antwort auf: Automatisierungstechnik im Wohnhaus

matthias [Besucher] · http://hausbaublog.sachsen-net.com
tja, im Grunde interessiert mich, wie man da jetzt mal anfängt :)
Ich bin zwar E-Techniker, aber etwas einführende Literatur zum Controller und zum Konzept wär schon ganz nett. Zu KNX gabs genug in der Uni-Bibo. Es stellen sich ja schon so Fragen wie:
- Schalter
- Dimmer
- Heizungsaktoren
Gibts das, nimmt man normale usw usf...
Ich habe leider keine Seite gefunden, wo mal jemand sein Projekt detailiert vorgestellt hat.
Permalink 13.10.09 @ 23:36

Als Antwort auf: Automatisierungstechnik im Wohnhaus

wolfii [Mitglied]
Gern doch. Was interessiert Dich denn?

Ich stand ja vor der gleichen Entscheidung und hab die Wahl einer SPS bisher in keinster Weise bereut. Inzwischen kann man die Welten ja sogar koppeln, da Wago einen KNX-fähigen Controller anbietet ...
Permalink 17.09.09 @ 12:22

Als Antwort auf: Automatisierungstechnik im Wohnhaus

matthias [Besucher] · http://hausbaublog.sachsen-net.com/
ich würde gern bzgl. der Wago mal in Erfahrungsaustausch treten wollen. Ich stehe vor der Entscheidung KNX/EIB oder eben so eine SPS.
Gruß
Permalink 17.09.09 @ 12:16

Als Antwort auf: Jolly-Mec Foghet im Winter

wolfii [Mitglied]
Hallo Ludger,

nein, wir haben immer noch keine Erfahrungen mit dem Stückholzbetrieb ... immerhin liegen jetzt schon mal drei Holzscheite drin, aber das hat mehr einen dekorativen Aspekt :-)

Zu den Geräuschen: Natürlich hört man das Gebläse und die Förderschnecke. Wir empfinden das nicht als störend, aber da das Lärmempfinden der Menschen höchst unterschiedlich ist geb ich hier sicherheitshalber keine Empfehlung ab. Allerdings vermute ich, dass ähnliche Geräusche prinzipbedingt bei jedem Pelletofen auftreten.

Die Wärmeabstrahlung hält sich in erfreulichen Grenzen, zumindest bei einem eingebauten Ofen. Wenn ihr den Ofen frei aufstellt, wird sie sicher etwas höher werden, aber nicht übermäßig, da der Ofen selbst auch seitlich und hinten nicht wirklich heiß wird. Bei einem Raum mit 25qm seh ich da wenig Probleme.

Wenn der Ofen brennt, werdet ihr die Ölheizung nicht mehr brauchen, d.h. die sollte sich dann abschalten. Der Foghet kann einen 1.000l-Puffer problemlos versorgen. Letztlich hängt vieles davon ab, wie viel Wärme Euer Haus wieder verbraucht; in unserem Fall reicht sogar die Gluterhaltungsstufe in der Regel aus, um das ganze Haus zu heizen.

Die Kombination mit der Ölheizung stell ich mir steuerungstechnisch recht anspruchsvoll vor. Das Problem wird sein, dass die Ölheizung ja bereits für einen aufgeheizten Puffer sorgen wird, der Foghet also seine Wärme gar nicht so einfach an den Pufferspeicher abgeben kann. Du müsstest also geeigneterweise den Puffer nur im obersten Drittel von der Ölheizung versorgen lassen (was aber wiederum zu unvorteilhafter Taktung führt), dann das nächste Drittel vom Foghet und das unterste Drittel von der Solaranlage. Dafür erscheinen mir dann 1.000 Liter fast zu wenig. Alternativ müsstest Du die Ölheizung rechtzeitig ausschalten, bevor Du den Foghet in Betrieb nimmst, damit der Puffer etwas auskühlt und der Foghet seine Leistung überhaupt losbekommen kann. Und in diesem Konglomerat soll die Solaranlage ja auch noch irgendwo kühles Wasser finden, das sie vorwärmen kann, falls die Sonne mal scheint.

Such Dir nen guten, solarerfahrenen Heizungsbauer für das Projekt, sonst funktioniert das mit Sicherheit am Schluss nicht so, wie Du Dir das vorstellst.

Viele Grüße

Wolfii
Permalink 20.07.09 @ 09:03

Als Antwort auf: Jolly-Mec Foghet im Winter

Ludger Thiemann [Besucher] · http://Ludger/Besucher
Hallo zusammen,
plane auch meinen Kamin neu und möchte evtl. einen Foghet für Stückholz erwerben. Evtl. mit Pelletsbetrieb !
Meine Fragen:
Erfahrungen im Stückholzbetrieb ??

Geräusche beim kleinen ( 46 kg )
Pelletsbetrieb ??

Wärmeabstrahlung beim Freistehenden Ofen mit gerader Scheibe.
Unser Aufstellraum hat 25 qm.
Erfahrungen in der Kombination
Ölheizung + Solar mit Heizungsunterstützung + Ofen.
Pufferspeicher plane ich 1000 l.
Permalink 17.07.09 @ 19:14

Als Antwort auf: Jolly-Mec Foghet im Winter

Klaus Hering [Besucher]
Hallo Wolfii,
vielen Dank für Deine rasche und für mich sehr interessante Antwort
Ich werde mich mit den von Dir empfohlenen Solarfirmen in Verbindung setzen, um ein für unser Haus passendes Konzept zu erarbeiten.
Grüße von Klaus
Permalink 12.03.09 @ 13:52

Als Antwort auf: Jolly-Mec Foghet im Winter

wolfii [Mitglied]
Hallo Klaus,

Zur Solaranlage: Ich würde Brauchwasser und Heizung aus dem gleichen Pufferspeicher beschicken, z.B. mit einer BUSO-Anlage. Damit ist die Anlage automatisch für beides zuständig. Ihr müsst Euch vergegenwärtigen, dass mindestens 70% Eures Wärmebedarfs bei der Heizenergie liegen, d.h. wenn ihr Energie einsparen wollt, dann ist das Potenzial bei der Heizung einfach viel höher als beim Brauchwasser. Leider denken Heizungsbauer hier einfach falsch; ich vermute weil sie ihre Infos von den Heizungsherstellern bekommen und nicht von den reinen Solaranlagenfirmen.
Zur Vorlauftemperatur: Selbst wenn die Solaranlage die notwendige Temperatur nicht ganz erreicht, hilft sie, Energie zu sparen, da sie den Puffer dann zumindest vorheizen kann. Der Brenner muss dann eben nicht mehr Wasser von 5 Grad auf 60 Grad hochheizen, sondern nur noch von z.B. 35 Grad auf 60 Grad.
Zum Pufferspeicher: Erst mal so groß wie möglich oder evtl. zwei Puffer in Serie. Der Foghet kann dann so angeschlossen werden, dass er nicht das gesamte Volumen, sondern nur einen Teil beheizt. In unserem Fall beheizt er nur den kleineren der beiden Puffer, also ca 890l, wobei die Fußbodenheizung die oberen 350l nicht antasten kann, die sind für Warmwasser reserviert. Das Argument Deines Hiezungsmonteurs gilt ja nur für die initiale Beheizung eines komplett kalten Puffers; wenn die Heizung läuft heizt der Ofen ja nur nach, was verbraucht wird. Und da ist ein größeres Puffervolumen bei Pelletheizungen vorteilhaft, da die deutlich längere Zünd- und Abkühlphasen haben als Öl- oder Gasheizungen und daher lieber längere Zeit am Stück brennen sollen. (Das gilt nebenbei auch für Öl- oder Gasheizungen, die kurze Takterei der meisten Brenner auf Grund zu geringen Puffervolumens ist Gift für den Wirkungsgrad...). Wenn Euer Haus nicht so gut isoliert ist ist der Energiebedarf eh höher, dementsprechend sollte auch ein ordentliches Puffervolumen vorhanden sein um den Ofen auch mal ausschalten zu können (alleine schon für die gelegentliche Reinigung).

Meine Empfehlung:
- So viel Solarfläche wie möglich (Förderungsmittel beziehen sich immer auf die Fläche)
- So viel Puffer wie möglich (ideal: 200l pro qm Solarfläche)
- Den Ofen/Brenner nur als Zuheizung für den Winter betrachten

Wenn Du das Thema Solaranlage ernsthaft angehen willst, geh zu einer Solarfirma wie http://www.solar-einkauf.de/ oder http://www.buso.de/ oder zum Sonnenhaus-Institut, alle anderen sehen Solar nur als Ergänzung der normalen Heizung und nicht als echte Alternative.
Permalink 11.03.09 @ 15:24

Als Antwort auf: Jolly-Mec Foghet im Winter

Klaus Hering [Besucher]
Hallo Karin und Wolfi,
Ihr habt eine wirklich sehr interessante Seite.
Wir wollen wahrscheinlich auch einen Foghet bei uns installieren lassen.
Ich habe da noch ein paar Fragen:
Unser Haus: Bj 1959, ca 130 qm,
bisher noch nicht sehr toll isoliert(in Planung)
Geplant sind eine Solaranlage für Brauchwasser(ob Heizungsunterstüz-ung sinnvoll??,da normale Heiz-
körper,hohe Vorlauftemperatur)
Meine Frage: Wie groß soll der Pufferspeicher werden? - mein Heizungsmonteur meint ca.500-700
Liter, da sonst der Ofen im Winter das Wasser nicht genug aufheizen könnte.
Da ich aber auch mit Holz heizen möchte, kommt mir persönlich die
Speichermenge etwas klein vor.
Vielen Dank
Grüße von Klaus






Permalink 11.03.09 @ 14:39

Als Antwort auf: Jolly-Mec Foghet im Winter

wolfii [Mitglied]
Hallo,

der Preis des Foghet liegt nach meiner Kenntnis je nach genauer Ausführung irgendwo bei 6.000,- bis 7.000,- Euro. Da ist die Steuerung schon mit dabei; in Deutschland ist der Ofen ohnehin nur mit der "vereinfachten", also der bedienungsfreundlicheren Steuerung erhältlich. Dazu kommen dann noch die Kosten für Einbau und/oder Aufstellung des Ofens. Lassen Sie sich dazu am Besten von ihrem lokalen Händler ein Angebot machen.

Viele Grüße

Wolfgang Klimt
Permalink 10.03.09 @ 14:17

Als Antwort auf: Zweite Heizperiode begonnen

wolfii [Mitglied]
Hallo Wolfgang,

unsere komplette Solaranlage ist von BUSO (www.buso.de) bzw. der regionalen Vertretung Dold Solarenergie (www.doldsolar.de), damit auch die beiden in Serie geschalteten Pufferspeicher. Wir haben einen mit 890l und einen mit 2000l, also insgesamt knapp 2900l Puffervolumen. Mehr hat leider nicht in den Technikraum gepasst, von mir aus hätten es auch gern bis zu 10 cbm werden dürfen. Die Solaranlage (40qm) hätte das im Sommer schon voll bekommen.
Der Foghet kostete damals (Ende 2006) ca. 6500 Euro, der Einbau war eine Gemeinschaftsarbeit aus dem lokalen Jolly-Mec Vertreter (Lieferung und Aufstellen), der HLS-Firma (Verrohrung in den Keller) und der Firma Dold (Anschluss an die Solaranlage).
Wie lang der Vorrat hält lässt sich so nicht genau beantworten. Im Winter werden sowohl Warmwasser wie auch Heizenergie benötigt; da geht die eingespeiste Leistung recht schnell auch wieder raus, der Puffer wird also nie wirklich voll beladen. Je nach Wetter müssen wir dann zuheizen oder eben nicht; ein größerer Puffer würde da aber nicht helfen, weil gar nicht genug Energie von den Kollektoren kommt. Irgendwann im Frühjahr (letztes Jahr war es Mitte April) wird der Puffer dann mal komplett durchgeheizt und bis in den Herbst rein liefert die Solaranlage dann mehr Energie als im Haus verbraucht wird, der Puffer ist also immer ausreichend voll. Da in dieser Zeit nicht geheizt wird, waren wir mit unserem Puffer selbst in Schlechtwetterperioden nie auch nur annähernd in der Gefahr, kalt duschen zu müssen. Im Herbst leert sich dann der Puffer irgendwann (Oktober oder November), d.h. im Haus wird mehr Energie verbraucht als die Sonne noch liefert. Der Zeitpunkt, wann das passiert, richtet sich maßgeblich nach der Puffergröße und dem Wetter (hier bringt also ein größerer Puffer am meisten). Wenn nichts mehr im Puffer ist, schalten wir den Ofen an und lassen ihn bei schlechtem Wetter einfach laufen; bei Sonnenschein schalten wir ihn wieder ab. Im Frühjahr ... (siehe oben :-) ).
Zu beachten ist, dass der Puffer im Sommer trotz guter Isolierung einiges an Wärme abstrahlt, wir haben da immer so um die 30 Grad im Technikraum. Solltest Du eine Lüftungsanlage planen, sollten die Rohre wenn möglich nicht durch den gleichen Raum laufen, sonst heizt man die Zuluft unnötig auf.

Ich hoffe, die Antworten helfen Euch weiter. Wenn Du noch Fragen hast, meld Dich einfach nochmal.
Permalink 04.03.09 @ 13:54

Als Antwort auf: Zweite Heizperiode begonnen

Wolfgang Reff [Besucher]
hallo, eure seite ist wohl für viele holzhäuslebauer ein segen. so auch für uns, sehr interessant. wir sind gerade dabei die letzten entscheidungen zu treffen, wer was wie und wo gebaut wird. also es wird sicher ein holzhaus (170 m² o. keller, kfw40) mit solar, pufferspeicher und holzofen. bei der heizung sind wir uns noch nicht so ganz sicher wie groß das alles dimensioniert sein soll, da gibt es ja verschiedene lösungsansätze. wärt ihr so lieb und würdet mir ein paar fragen beantworten?!
wie groß ist denn euer pufferspeicher - welcher hersteller.
wieviel kostet denn der foghet (genau der ofen den ich suche) und welche fa. hat ihn eingebaut (das kompl. heizungssystem?)
wielange hält der warmwasservorrat?
vielen dank schon mal
wolfgang
Permalink 03.03.09 @ 21:44
Dezember 2009
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Damit unsere Kinder und Enkel mal erfahren, woher wir den schiefen Rücken, die grauen Haare und die vielen Narben haben, dokumentieren wir hier die Entstehung unseres neuen Heims.

"Mögest Du in interessanten Zeiten leben" Chinesischer Fluch


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Der Holzbau im Zeitraffer

Komplett: MP4 H.264 (240MB), MP4 (320MB) Quicktime groß: Tag 1, Tag 2, Tag 3, Tag 4
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