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In dieser Woche begann die Estrichverlegung. Vorausgegangen waren eine Besichtigung der Baustelle durch den Estrichleger und auf Grund von dessen Empfehlungen ein paar etwas hektische Tage....
Bei der Besichtigung der Baustelle meldete der Estrichleger für das Obergeschoss ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Stabilität des Estrichs bei Verwendung des geplanten Unterbaus aus Styroporplatten. Grund seiner Bedenken waren die zahlreichen Kabel und Lüftungsrohre auf dem Boden des mittleren Kinderzimmers und des Durchgangs von Treppe zu Bade- und Schlafzimmer. Seiner Einschätzung nach sei es nicht möglich, die Styroporplatten so sauber um die Kabel und Lüftungsrohre herum auszuschneiden, dass diese eine stabile Unterlage für den Estrich ergeben würden. Da zudem im Eingangsbereich des Kinderzimmers Kabel und Lüftungsrohre aus Platzgründen übereinander liegen, würde damit die maximale Aufbauhöhe von 6cm überschritten. Der Lösungsvorschlag des Estrichlesers: Einbringung einer Leichtzementschicht, die die Lüftungsrohre und Kabel sauber umschließt. Trockenschüttungen, die auf Grund der für Feuchtigkeit nicht unbedingt geeigneten Brettstapeldecke eigentlich zu bevorzugen wären, sind laut Auskunft des Estrichlegers seit Mitte 2004 nicht mehr zulässig, daher müsste zunächst einmal eine dampfdiffusionsoffene Folie aufgebracht werden, um das Holz zu schützen. Um die Aufbauhöhe auf die erforderlichen 6cm zu reduzieren, müssen ausserdem die Kabel im Durchgang gebündelt werden, damit die Lüftungsrohre daneben entlang geführt werden können. Wo Kreuzungen unvermeidlich sind, muss der Boden entsprechend ausgefräst werden. Neben den unbestreitbaren Vorteilen hatte die Lösung des Estrichlegers auch ein paar kleine Nachteile: